Betriebsrat

Nach dem Betriebsverfassungsgesetz sollen Arbeitgeber und Betriebsrat vertrauensvoll zusammenarbeiten. Dies gelingt nicht immer. Bei Unstimmigkeiten sind exakte Rechtskenntnisse der jeweiligen Befugnisse sowohl für den Betriebsrat als auch für den Arbeitgeber von großer Bedeutung. Denn nicht bei allen Mitbestimmungsrechten besteht für den Betriebsrat die Gelegenheit, initiativ und auch gegen das Begehren des Arbeitgebers tätig zu werden. Lediglich bei einigen Mitbestimmungsrechten können Lösungen nötigenfalls über die Einigungsstelle gegen den Willen des Arbeitgebers erzwungen werden.

Erzwingbar sind beispielsweise Nachzahlungen bei einer ungerecht verteilten Sonderzahlung, sofern der Arbeitgeber es versäumte, mit dem Betriebsrat eine Einigung zu finden. Dies gilt selbst bei bereits geleisteter Ausschüttung der Zahlung an die Arbeitnehmer und kann somit zu hohen Nachzahlungen führen, die den Haushalt ungeplant belasten. Ein weiteres Beispiel ist die erzwingbare Abstimmung für die Lage der Arbeitszeit. Im schlimmsten Fall kann es bei einer fehlenden Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat zu einem Stillstand des Betriebes kommen.

Gerne vermitteln wir Ihnen die nötigen Kenntnisse im Rahmen einer Schulung oder Beratung. Die Kosten hierfür sind vom Arbeitgeber zu tragen, sofern die Einschaltung des Anwaltes erforderlich ist. Dies klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen im Rahmen einer ersten Beratung.